Was du dir wünschst

Aber du hast doch gesagt, du willst dich endlich mal verlieben. Und egal, was passiert. Einfach nur, damit du es mal spürst.

Und nun stehe ich hier. Nein, das ist falsch. Seit „dir“ stehe ich nicht mehr. Ich liege. Im Gras, auf dem Boden, im Bett. Vor allem: dir zu Füßen.
Und bin so überfordert.
Ich lasse dich los
und dieses Mal meine ich es ernst!

Was soll ich denn machen?
Frage ich all die Menschen, die mich kennen.
Ihre Antworten reichen von Rom bis Oslo.
Ich traue all dem nicht und denke, dass meine Aufgabe das Aufgeben ist.

Die Bestellung ans Universum habe ich nun seit Wochen aufgegeben.
Sie wurde nicht geliefert, wir sollen wohl nicht sein.
Ich glaube, du bist so viel weiter als ich, so viel klarer.
Und du lebst dein Leben, wie du es lebst. Lebendig.
Während ich immer wieder mit dem Tod rede.
Das kann nicht passen, das hast du gemerkt.

Ich gebe dich auf.
Lasse dich los und schaue dir nicht nach.
Ich will vergessen, wie du aussiehst, und klingst und dich anfühlst.
Wäre ich eine Maschine,
ich würde mich neu programmieren lassen.

Ich wünschte ich …
ich höre auf damit, bis ich weiß,
was mir Erfüllung bringt.
Selbstliebe.
Ist immer gut.

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Aber du hast es dir doch gewünscht.
Sagt sie.
Und ich kann nicht widersprechen.


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