Wirrung

Heb‘ mich auf, setz mich hin,
ich will nicht mehr liegen.
Komme nicht hoch aus der Hocke,
Muskelmangel.
Ich bin das alles nicht,
was sie wollen.
Blass und zerbrochen,
weil meine Farben nicht passten.
Heute ist es schwarz,
bunte Anstrengung hinter weißen Wolken.
Ich bitte euch um Nachsicht,
bin dabei vorsichtig.
Nichts muss, alles kann.
Ist ein Betrug.
Ich will mich nicht beklagen!
Verklage ich mich selbst.
Die Schuld ruht in mir,
als ich lammgleich davon schleiche.
Wo bin ich im Scheinwerferlicht
in die Ecke gedrängt zwischen
Dornen und Watte?
Fragen ersticken mich,
Antworten stecken in der Lunge.
Das Wasser rauscht aus den Mandeln
Richtung Loch und hinterlässt
brennende Pfade.
Es dreht sich im Viereck.
Die Stöße an die Grenzen beben.

Und all das tut weh!

In my bed

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5 Gedanken zu “Wirrung

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